Unsere Mulch-Tipps
Für den Gemüsegarten eignen sich Schafs-, Hühner- oder Kaninchenmist sowie Pappkarton als Mulchmaterial. Im Winter kompostiert das Material und im Frühjahr können starkzehrende Pflanzen darauf angebaut werden. Durch die Abdeckung wird ein Großteil der ungewollten Wildkräuter und Gräser am Wachstum gehindert. Wichtig ist, dass die Mulchschicht dick genug ist und sich die einzelnen Pappkartons mehrere Zentimeter überlappen. Da Samen von Wildpflanzen im Boden nie ganz vermeidbar sind, sollten Keimlinge frühzeitig gejätet oder gehackt werden, bevor die Pflanzen neue Samen tragen.
Materialien die als Mulch in Frage kommen sind Blätter, halb verrottetes Laub, kleine Äste und Zweige, Rasenschnitt, Heu, Brennnesseln und Beinwell. Mist sollte nicht frisch verwendet werden, eine Lagerung von mindestens einem Jahr wird empfohlen. Stallmist sollte wegen der Pflanzenverträglichkeit zunächst kompostiert werden.
Auch Tierhaare können in der Mulchschicht verarbeitet werden. Wer an Schafswolle kommt kann auch diese zerkleinert auf die Beete legen. Wolle ist reich an Stickstoff, Phosphor und Kalium und versorgt den Boden mit wichtigen Nährstoffen.
Nicht alle Materialien eignen sich überall. Wichtig ist, dass man auch die Geschichte der Fläche berücksichtigt und gut beobachtet wie sich die Pflanzen entwickeln.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für richtiges Mulchen findet ihr bald auch in unseren Online-Kursen. Bleibt informiert und meldet euch für unseren Newsletter an.

Wolfgang Reuter
Wolfgang Reuter ist Co-Gründer von PermaStart und einer unserer Dozenten in unseren Online Permakultur Kursen.